Von KiTa-Kindern, vielen Beuteln und Mami-Emotionen

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Beutelannahmestelle, Bazillenverbreitungsanstalt oder einfach nur KiTa – seit einigen Wochen dreht sich bei uns alles um diesen Ort, an dem die Murkelliese zukünftig die Hälfte des Tages verbringen soll. Was dafür alles besorgt, vorbereitet und an was so gedacht werden muss. – Eine spannende Angelegenheit, die mir als Mama teilweise auch etwas Wehmut ins Herz treibt.

Für mich hieß es nämlich Anfang März „Back to office“! Ich bin zurück im Job – zwar erst einmal nur halbtags, aber nach einem Jahr „Mami-Komplettpaket“ ist das eine gehörige Umstellung. Doch nicht nur die Arbeit beschäftigt mich in diesen Stunden, die ich im Büro verbringe. Auch die Murkelliese, die ich ja sonst durch den gesamten Tag begleitet habe, nimmt mehr als oft einen Platz in meinen Gedanken ein. Ich weiß ja, dass sie beim Papa sehr gut aufgehoben ist, aber sie macht durch die KiTa-Eingewöhnung gerade so viel Neues durch und ich bin schon etwas traurig, dass ich diesen wichtigen neuen Abschnitt nicht gemeinsam mit ihr beschreiten kann.

Zudem war ich erst einmal zur Vertragsunterzeichnung mit in der Einrichtung, ich kenne also die Erzieherinnen, die Räume und die anderen Kinder nur aus den Erzählungen vom Murkelliesen-Papa (und die meisten wissen ja, was „Erzählungen“ bei Männern bedeuten 😉 ).  Dennoch klingt alles ganz toll und ich freue mich schon jetzt darauf, die ganzen Pollys, Mathildas, Tills und Konsorten endlich kennenzulernen.

Schon beinahe im Krippen-Alltag angekommen

Vor dem wirklich echten Alltag in der Krippe steht allerdings eine beinahe (nein, ich übertreibe nicht) Endlosliste an Dingen, die mitgebracht werden müssen. Und hier geh ich gern endlich näher auf den bereits oben verwendeten Begriff „Beutelannahmestelle“ ein, denn neben Fotocollagen von den Liebsten, einem schick-verzierten Ordner für die Entwicklungsdokumentation und allerlei Pflegeprodukten muss in unserer KiTa wirklich alles Wichtige in einem extra Beutel verstaut werden:

Schlafsachen gehören in einen Beutel (natürlich mit Namen versehen)
Wechselsachen am besten in mehrfacher Ausführung (lang, kurz und für jedes Wetter geeignet) werden ebenfalls in einen eigens dafür vorgesehenen Stoffbeutel „getütet“
Matschklamotterie (Hose, wetterfeste Jacke, Gummistiefel) wandern ab in einen extra Beutel, der auch noch gummiert sein soll

Das Internet samt seiner Online-Shops ist zwar groß und weit, aber gummierte Beutel lassen sich einfach nicht finden. Möglicherweise ist das eine Marktlücke, über die wir bei on-style mal sprechen sollten 😉 , denn zwar bieten wir mit unseren Kita-Bags eine überaus gute Lösung für den „normalen“ Beutelbedarf in der KiTa, aber das Matschsachen-Problemchen besteht (jedenfalls in unserem Kindergarten) noch immer. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, eine Gummimatte in einen Stoffbeutel zu nähen, denn Plastetüte in Stofftasche kann ja jeder. Sobald ich das Projekt fertig habe, gibt’s für euch hier die Bastelanleitung 🙂 .

on-style Kita-Bag im Kindergarten Einsatz